2018 Das Klavier in Der Volme DIE IDEE
Beschreibung
Meine Idee eine andere DenKNachdenKultur für Europa schaffen. Schon lange stört mich der leider allzu verständliche Rechtsruck das Wohlwollen gegenüber den Populisten in Europa. LINKS ist voge . Rechts ist Mist . Versagt haben alle etablierten Parteien . Das nervt. Zugleich meckern können alle. Mit ein paar Ideen laufe ich zur Hagener Synagoge und schelle an. Keine Ahnung was mich erwartet. Werde ich aufgegessen so wie es im Koran steht ( überspitzt )?? Zum Glück nicht . Die Tür wird geöffnet der Gemeindevorsteher Hagay Feldheim öffnet die Tür. Wahrscheinlich skeptische. Ich auch . Aber gute Ideen auch von Hagay Feldheim dem Gemeindevorsteher. OK Dann mal los und Ideen auf Papier bringen... Das Klavier in der Volme (2018) Die Ursprünge dieses Projekts reichen weit zurück in meine Jugend. Mein Vater erzählte mir, als ich etwa 15 oder 16 Jahre alt war, eine Geschichte aus dem Jahr 1938: In dem Hagener Fluss Volme im Bereich der Marktbrücke wurde damals ein Klavier in den Fluss durch die SA geworfen. – es gehörte dem jüdischen Metzgermeister cohen Diese Erzählung hat sich tief in mein Gedächtnis eingeprägt. In den letzten Jahren, geprägt von zunehmendem gesellschaftlichen Rechtsruck und wachsendem Antisemitismus, begann ich, mich intensiver mit Formen der Erinnerung und des künstlerischen Umgangs mit Geschichte auseinanderzusetzen. Daraus entwickelte sich die Idee zu einem Projekt, das nicht nur zurückblickt, sondern auch Fragen an die Gegenwart und Zukunft stellt. „Das Klavier in der Volme“ ist der Versuch, Erinnerung neu zu denken – als aktiven Prozess. Es geht darum, Vergangenes nicht nur zu bewahren, sondern durch künstlerische Intervention ins Heute zu holen und damit Räume für Reflexion, Dialog und kulturelle Entwicklung zu öffnen. Ein erster Schritt bestand darin, Kontakt zur jüdischen Gemeine in Hagen aufzunehmen. Ich stellte mich dort vor und erläuterte meine Idee. Dieser Austausch war ein wichtiger Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung des Projekts.