
2026 7.10.24 Israel 257 Skulpturen
Beschreibung
KLARE Haltung gegen Gewalt und Fanatismus: 257 Gesichter. 257 Leben. 257 Geschichten. 257 ENTFÜHRTE Am 7. Oktober 2023 wurden im Süden von Israel 257 Menschen gewaltsam durch die Mohammedanischen9 Barbaren der Hamas verschleppt. Unter ihnen waren Kinder, ältere Menschen, Friedensaktivistinnen, Festivalbesucher, Arbeiterinnen, Familien. Sie wurden in den Untergrund des Gazastreifens entführt und bis zu 560 Tage festgehalten – abgeschnitten von Licht, von Gewissheit, von ihren Angehörigen. Diese Werkgruppe widmet sich jedem einzelnen dieser entführten Menschen. Jedes Porträt steht für ein Leben, das nicht auf eine Zahl reduziert werden darf. Für eine Biografie, für Hoffnungen, für Beziehungen, für eine Zukunft, die jäh unterbrochen wurde. Indem jedem und jeder ein Gesicht gegeben wird, entsteht ein Raum des Gedenkens – aber auch ein Raum der Verantwortung um über die Zukunft zu sprechen. Die 257 Arbeiten sind keine anonymen Zeichen. Sie sind ein bewusstes Innehalten gegen das Vergessen. Gegen die Abstumpfung, die große Zahlen erzeugen. Gegen eine Sprache, die Gewalt relativiert und Menschen entmenschlicht. Museen sind Orte der Erinnerung. Sie sind Orte, an denen Gesellschaft sich selbst betrachtet. Diese Ausstellung versteht sich als ein solcher Ort: als ein Raum, in dem das individuelle Schicksal sichtbar bleibt und kollektive Verantwortung spürbar wird. Die Porträts fragen uns: Wie bewahren wir Menschlichkeit in Zeiten ideologischer Radikalisierung? Wie verhindern wir, dass religiöser Fanatismus und Hass erneut Leben zerstören? Und wie können wir Zukunft so gestalten, dass Würde, Dialog und Mitmenschlichkeit stärker sind als Gewalt? Die Gesichter in diesem Raum sind mehr als Abbilder. Sie sind Zeugnisse. Sie sind Erinnerung. Sie sind Aufforderung. DENKEN Gedenken heißt nicht nur zurückzublicken. Gedenken heißt, die Gegenwart zu prüfen – und die Zukunft bewusst zu formen.