DIETMAR SCHNEIDER
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2017 Jerusalem

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Beschreibung

Projekt 2017 – Jerusalem Nach meiner Reise im Jahr 2027 nach Jerusalem , fand ich mich an einem Ort wieder, der als Ursprung zentraler religiöser Vorstellungen und als kulturelles Fundament des westlichen Denkens gilt: Jerusalem. Dort erlebte ich eine Vielzahl intensiver und bewegender Momente. Besonders die tiefe Gläubigkeit der Menschen hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Diese spirituelle Dichte, die sich im Alltag, in Ritualen und in stillen Gesten zeigt, wurde zur Grundlage meiner Werkgruppe Auseinandersetzung. an Orten wie der Klagemauer oder in den frühen Morgenstunden in der Grabeskirche – insbesondere an der sogenannten Salbungsplatte – verdichteten sich diese Erfahrungen zu einer unmittelbaren Präsenz von Geschichte, Glauben und Menschlichkeit. Aus diesen Eindrücken entstanden mehrere Werkgruppen. Sie sind das Ergebnis eines langjährigen künstlerischen Prozesses, der sich schrittweise entwickelte und nach dem.Besuch in Jerusalem eine neue Intensität erreichte. Rückblickend erscheint vieles folgerichtig – als hätte sich diese Arbeit über Jahre hinweg auf diesen Moment hin bewegt. Die Werkgruppe „Jerusalem“ setzt sich mit den Ursprüngen religiösen Denkens auseinander und übersetzt persönliche Erfahrung in eine visuelle Sprache. Dabei steht weniger das Abbilden konkreter Orte im Vordergrund als vielmehr das Sichtbarmachen von Atmosphäre, Glauben und existenzieller Tiefe.